A-TRANE & RBB KULTUR PRÄSENTIEREN: «JAB105» JAZZAUSBERLIN
MICHAEL SCHIEFEL SOLO
DAVID FRIEDMAN SOLO
TWO CONCERTS ONE NIGHT

Datum

07 Dez 2021

Uhrzeit

20:03

KONZERTDETAILS

FACEBOOK LIVE-STREAMING EINTRITT FREI

Erstes Set:
Michael Schiefel – Solo

Michael Schiefel ist ein Sänger, wie ihn Deutschland noch nicht gehabt hat. Seine Solo-Performance bietet mehrschichtige Loop-basierte Stimmverzerrungen, deren Stil zwischen Grooves, Klanglandschaften, Kontrapunkt und lyrisch orientierte Lieder variiert. Alles live und ausschließlich gesanglich. Der Tagesspiegel schrieb: …“Schiefel ist ein Ausnahmevokalist, seine ungeheuer wandlungsfähige Stimme schraubt sich vom Bauchnabel bis zum Kopf empor, sein Gesang ist ironisch, lakonisch und klingt wunderbar androgyn….” (Januar 2006)

Angezogen von der dort neu entstehenden Jazzszene zog Michael Schiefel Anfang der neunziger Jahre nach Berlin. Seitdem begeistert er mit seinen verschiedenen Solo- und Band Projekten Jazzfans im In- und Ausland. Bereits 1997 erfuhr seine erste Soloplatte “Invisible Loop” viel Lob von Publikum und Presse. Ebenso positive Resonanz rief Michaels eher introspektive CD “I Don’t Belong” hervor. In Verbindung mit seiner markant virtuosen Stimme experimentiert er mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Aus dieser einzigartigen Kombination entstehen so Gefühle der Leidenschaft und Entfremdung. Im September 2006 erscheint Schiefels aktuelle Solo CD “Don’t Touch My Animals”, deren deutsche und englische Lieder von der Liebe, vom Großstadtleben oder Apfelkuchenköniginnen erzählen. Wenn Michael nicht gerade als Professor für Jazzgesang in Weimar aufstrebende Künstler unterrichtet, begegnet man ihm auf Konzerten und Festivals in aller Welt. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland ist Michael – unter anderem als Gastkünstler des Goethe-Instituts – in Europa, Amerika, Asien und Afrika unterwegs.

Zweites Set:
David Friedman – Solo

David Friedman, international renommierter Vibraphonist, Marimbist, Komponist und Jazz-Pädagoge, hat seine eigene musikalische Botschaft, geboren aus faszinierend vielfältigen musikalischen Einflüssen. Nur wenige Jazzmusiker können ein so breites Spektrum an Auftritts- und Aufnahme Erfahrungen vorweisen, mit so unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten wie Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono (um nur einige zu nennen). Friedman war unter anderem live oder auf Aufnahmen mit Joe Henderson, Horace Silver, Johnny Griffin, Jane Ira Bloom, Ron Carter und John Scofield zu hören. Seine Kompositionen sind die Sprache des harmonischen und rhythmischen Reichtums mit einem Hauch von Ironie. Dabei geht sein Spiel weit über die technischen Grenzen seines Instruments hinaus.

Friedman wuchs in Roslyn (New York) auf. [1] Er studierte in den 1950er und 1960er Jahren Schlagzeug und Xylophon und besuchte die Juilliard School of Music. Daneben lernte er bei Teddy Charles und Hall Overton. In der Folgezeit sammelte er vielseitige musikalische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono. Er war bei Live Auftritten und auf Platten mit Musikern wie Joe Henderson, Horace Silver, Johnny Griffin, Jane Ira Bloom, Ron Carter, Joe Chambers, Hubert Laws, Horacee Arnold, Dino Betti van der Noot und John Scofield zu hören. 1975 gründete er das The Mallet Duo, 1977 gehörte er mit Dave Samuels zu den Gründern des MarimbaphonVibraphon-Quartetts Double Image. Das mit Geri Allen, Anthony Cox und Ronnie Burrage eingespielte Album Shades of Change (1982) wurde vom Magazin Down Beat unter die zwanzig besten CDs des Jahres eingereiht. Auf dem Album Ternaire von 1992 war er mit Daniel Humair und Jean-François Jenny-Clark zuhören. Mit dem Bandoneonspieler Dino Saluzzi und dem Bassisten Anthony Cox arbeitete er an einem Projekt über Astor Piazzollas Tangokompositionen. Mit Jean-Louis Matinier und Anthony Cox nahm er 1996 die CD Other Worlds auf. Daneben arbeitete er auch mit der NDR Big Band und den Musikern Jasper van’t Hof und John Taylor. 2003 gründete er mit Peter Weniger und Pepe Berns das Trio Tambour, dessen CD Earfood 2004 erschien. In den 1970er Jahren unterrichtete Friedman an der Manhattan School of Music und dem Montreux’s Institute for Advanced Musical Studies. Seit 1989 war er Professor für Vibraphon und Komposition an der Universität der Künste in Berlin; ab 2005 unterrichtete Friedman am dort neu gegründeten Jazz-Institut Berlin. Nach seiner offiziellen Emeritierung im Jahr 2012 bat man ihn, seine aktuellen Studenten noch bis zu deren Abschluss zu begleiten. Dadurch war er auch noch einige Jahre länger im Institut tätig. David hat gerade eine neue CD mit seiner Band „Generations“ aufgenommen, zusammen mit Clara Haberkamp, Tilo Weber und Josh Ginsburg, einige der begabtesten jungen Jazzer der heutigen Szene.

Erstes Set:
Michael Schiefel – Gesang / Elecronic
Zweites Set:
David Friedman – Vibraphone


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